Der Verlauf der Prozedur

Der Verlauf der Prozedur

Das Vorgehen in der Heimat besteht  eigentlich aus zwei Teilen:

  1. Sich in der regionalen Adoptionsbehörde als potenzielle Adoptiveltern registrieren zu lassen
  2. Unterbreitung des Kindervorschlags

Hier ist die Reihenfolge, was vor, während und nach der Adoption geschieht.

  • Kostenfreie Information und das Kontaktformular.
  • Individuelles Informationsgespräch in der Vermittlungsstelle von Ihrem Land.
  • Die Erstellung der Anträge.
  • Weiterleitung der Anträge (die übersetzt sind) in die Russische Föderation.
  • Registrierung der Bewerber beim örtlich zuständigen Erziehungsdepartment.
  • Übermittlung des Kindervorschlags an die Vermittlungsstelle durch das russische Erziehungsministerium.
  • Der Erhalt eines Kindervorschlages mit Reisetermin. Der Kindervorschlag besteht,  in der Regel, aus einem Foto und einem Gesundheitsbericht. Die Gesuchsteller müssen innerhalb von 10 Tagen entscheiden, ob sie einen Kindervorschlag annehmen wollen.
  • Abschlussgespräch und Koordinierung der Reise.
  • Erste Reise nach Russland
  • Kennenlernen des Kindes
  • Vorläufige Annahme des Kindervorschlages
  • Rückreise nach Deutschland.
  • Erstellung der Unterlagen fürs Gericht
  • Zweite Reise in die Russische Föderation
  • Gerichtstermin mit deutschsprachigen Dolmetschern (die Adoptionsbewerber müssen persönlich anwesend sein)
  • Rückreise
  • dritte Reise in die Russische Föderation
  • Ausreisepapiere fürs Kind besorgen und  Kind in Moskau registrieren zu lassen.
  • Ausreise mit dem Kind über Moskau (Termin bei der Deutschen Botschaft und dem Russischen Außenministerium wahrnehmen)
  • Berichterstattung über Lebens- und Erziehungsbedingungen der Kinder in den Familien der Adoptiveltern

Abhängig von der jeweiligen Vermittlungstelle können Abweichungen eintreten. 

Die Eltern haben Recht darauf :

  • ausreichende Information über das Kind zu bekommen
  • unabhängige medizinische Begutachtung des Kindes zu bekommen

Eltern sind ebenso verpflichtet:

  • persönliche Kontakte mit dem Kind zu nehmen
  • sich mit der Dokumentation über Kind vertraut zu machen
  • Bescheid über medizinische Begutachtung zu wissen und dies schriftlich  zu bestätigen

 

Für ein gesundes, maximal 3-jähriges Kind kann die Wartefrist bis 2 Jahre dauern. Bei Kindern über 3 Jahren oder Geschwistern ist die Verfahrensdauer zum Teil kürzer.